Der Reise begann bereits am Sonntagabend. Mit 2 Minibüssli durfte ich mit den schwedischen Kollegen nach Stockholm mitfahren, wo wir in einem Hotel übernachteten. Nach einer angenehmen Nacht gings dann am nächsten Morgen um halb 7 Uhr auf und nach einem feinen Frühstück an den Flughafen. Der Check-in verlief ohne Probleme und auch beim Sicherheitscheck biibste es dieses Mal bei mir wieder nur einmal, die Kollegen hatten aber mehr Probleme, da sie das Gefühl hatten sie müssten ihre Laptops nicht auspacken.
Schlussendlich sassen dann aber alle im nicht vollen Flieger. Ich konnte mich richtig ausbreiten und hatte 3 Sitze für mich, so konnte ich wie in der First Class liegend schlafen. ;)
In Budapest wurde dann das Flugi gewechselt und mit ein bisschen Verspätung kamen wir kurz nach 16 Uhr in Bukarest an. Empfangen wurden wir zuerst mal von 5 Kameramännern, die uns interessiert filmten. Das muss immer so sein mit den Schweden, dachte ich zuerst. ;) Aber als dann ein paar Fussballteams nach uns rauskamen war mir alles klar. Freundlich wurden wir auch von vielen Helfern begrüsst, die uns halfen unser Gepäck zu tragen. Doch als man dann in den Bus einsteigen wollte standen sie wieder dort: "Geld!" Sie waren nicht vom Organisator angestellt sondern halfen nur um ein bisschen Geld zu verdienen.
Ich durfte im ziemlich kleinen Schweden-Car den Sitz des Reiseleiters besetzen. Der Busfahrer nahms dann auch ziemlich gemütlich am Anfang, wobei schwer abzuschätzen ist wie schnell er fuhr, da sein Tachometer ja nicht mehr funktionierte. Nach ein paar "technischen Stopps" hatten wir nach ca 3h die Hälfte der Distanz zurückgelegt. 5 Minuten Pause, dann gings auch schon wieder weiter. Und wie! Der Fahrer schien völlig befreit und fuhr wie ein kleiner F1-Star. Bis... die Polizei am Strassenrand stand. Nach Vorzeigen seines Passes usw gings dann aber wieder zügig weiter und so kamen wir nach 6h Busfahrt um 22 Uhr an. Nur meine Tasche und Skisack nicht, denn die fuhren in einem seperaten Bus mit. So wartete ich bis 24 Uhr, bevor ich dann schlafen ging. Und heute morgen dann die Überraschung: "Sandro, dein Skisack ist nicht hier!" sagten die Kollegen. Und tatsächlich hatte ich einen anderen Skisack eines Norwegers bekommen. Jetzt mal schauen wie wir tauschen werden. ;)
Heute steht noch der Model-Event und Skitests an, bevor es dann morgen mit der Mitteldistanz endlich los geht.
Montag, 8. Februar 2010
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